Samstag, 2. September – 21:00 Uhr

Als Provinzblüte hat sich Kommissar Lanner so sehr gefreut auf die Fortbildung in der großen Stadt ⎼ in Berlin. Doch gleich wird er mit der Korruption und der Niedertracht dort konfrontiert, als er einen Mord an einem wichtigen Unternehmer mit untersuchen soll. „Selbstmord“, sagt der diensthabende Kommissar bestimmt.

Doch für Lanner sieht es gar nicht so aus. Irgendetwas stimmt nicht. „Mord“ vermutet er gleich und setzt sich damit kräftig in die Nesseln. Nur die junge Kollegin Carola Rimschow, deren rasanter Fahrstil mehr als gewöhnungsbedürftig ist, glaubt ihm. Oder will sie ihn nur „anmachen“? Lanner deutet schließlich alles und alle irgendwie von vornherein falsch. Und dann hört er, dass MAMMA hinter allem steckt, eine Art Geheimbund, der gar nicht so geheim ist. Doch für wen steht das mittlere M?

Ganz Berlin scheint in die Hände dunkler Mächte geraten zu sein. Da trifft es sich auch gut, dass der Tote die größte Firma für Schädlingsbekämpfung vertreten hat. Plötzlich tauchen überall Ratten auf, die aber den üblichen Giften gegenüber unempfindlich sind. Und so kommt es zur größten Rattenjagd, die Berlin je gesehen hat. Der Rattenfänger von Hameln war eher eine Provinzgröße gegenüber dem großen Plan der Disco-Rattenvernichtung mit Musik und Totentanz, die Lanner ausbrütet.

Natürlich ist das Ganze eine Komödie nach einem Bestseller des Kabarettisten Horst Evers. So korrupt wie in dieser rasanten Rattenjagd nach jeder Pointe können Politik und Wirtschaft auch in Berlin doch alleine gar nicht sein. Ein fantastisches ⎼ so noch nie gesehenes ⎼ Finale wartet auf Sie.

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